Das Habitat – hier leben die Impediments

Langsam wird die endgültige Auswahl der Impediments für die Vorträge auf dem Karlsruher Entwickler Tag konkret und das Habitat wird es vermutlich nicht in die Endauswahl schaffen. Zum Trost gibt es hier einen Blogbeitrag.

Symptome: Es tauchen regelmäßig Impediments auf, von denen man das Gefühl hat, dass man über sie schon öfters gesprochen hat. Bei genauerer Untersuchen findet man jede Menge Listen von Impediments an verschiedenen Stellen und in verschiedenen Tools. Diese Listen sind Habitate für Impediments.

Diagnose: Es gibt Habitate in denen sich die Impediments sicher fühlen und vermehren können. Zu diesen Habitaten gehören Impediment Backlogs, Teambacklogs oder Fotoprotokolle von Retrospektiven – die allesamt nie wieder angeschaut werden. Besonders wohl fühlen sich Impediments in Habitaten in Form von Issue Trackern oder Bug Trackern. Hier herrschen optimale Bedingungen, die ihnen ein langes und gesundes Leben garantieren.

Therapie: Der Scrum Master muss die Impediments aus ihren Habitaten locken und regelmäßig und konsequent ans Licht zerren. Es ist nicht notwendig in jeder Retrospektive anhand des Standardvorgehens neue Impediments zu identifizieren. Plane regelmäßig Retrospektiven oder Meetings ein, in denen Du und Dein Team die Habitate aufräumst. Überlegt Euch Regeln, nach denen Ihr alte, nicht mehr aktive Impediments aus den Listen entfernt. Seid beim Entsorgen nicht zu vorsichtig – zu voreilig entsorgte Impediments werden sich sehr bald zurückmelden.

weitere Themen:

  1. 5 Impediments warum Unternehmen einen Informatiker nicht einstellen
  2. “Ich bin ein Impediment” – Vortrag auf dem Karlsruher Entwicklertag
  3. Ich bin ein Impediment – Der Elefant im Raum
Ihren XING-Kontakten zeigen

Eure Meinung?

*